ekeln


ekeln
1. Abscheu/Ekel erregen, abstoßen, anekeln, mit Abscheu/Ekel/Widerwillen erfüllen, zurückstoßen, zuwider sein;
(geh.): degoutieren;
(ugs.): anstinken;
(derb): ankotzen;
(abwertend): anwidern;
(veraltet): widern.
2. hinaustreiben, vertreiben;
(ugs.): hinausekeln, rausekeln, wegekeln.
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sich ekeln
Abscheu/Ekel empfinden, sich schütteln, widerstehen, zuwider sein;
(ugs.): jmdm. dreht sich der Magen um.
* * *
ekeln:
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I.ekeln:〈Ekelerregen〉abstoßen·zurückstoßen·degoutieren♦umg:+jagenkönnen|mit|;auchanwidern
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II.ekeln,sich:〈Ekelempfinden〉sichschütteln·sichentsetzen♦derb:dieKotzekriegen;auchschaudern(1)
I ekeln→anwidern
II ekeln,sichAbscheu/Ekelempfinden,jmdm.widerstreben,widerstehen,sichschütteln,sichentsetzen,zurückschaudern,jmdm.zuwidersein;ugs.:zumHalseheraushängen,überhaben,denMagenumdrehen

Das Wörterbuch der Synonyme. 2013.

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  • Ekeln — Êkeln, verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben. 1. Ekel erwecken. 1) Sinnlichen oder geistigen Ekel erwecken, mit der dritten Endung der Person. Der Zepter ekelt ihm, wie dem sein Hirtenstab, Hall. Wo aufgethürmte Speisen Ihm ekeln, Cron.… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • ekeln — [ e:kl̩n]: a) <+ sich> Ekel empfinden: ich ekele mich vor Ratten. Syn.: zuwider sein. b) <unpers.; hat in jmdm. ein Gefühl des Ekels entstehen lassen: es ekelt mich/mir vor ihr. c) <itr.; hat bei jmdm. Ekel hervorrufen: der Anblick… …   Universal-Lexikon

  • ekeln — ; es ekelt mich oder mir; sich ekeln; ich ek[e]le mich …   Die deutsche Rechtschreibung

  • ekeln — e̲·keln; ekelte, hat geekelt; [Vr] 1 sich (vor jemandem / etwas) ekeln Ekel1 (vor / gegenüber jemandem / etwas) empfinden: Er ekelte sich vor dem Geruch; [Vimp] 2 es ekelt jemandem / jemanden vor jemandem / etwas jemand empfindet Ekel1 vor /… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • ekeln — äkele ekeln (sich) krige (jet üvver sich) …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • ekeln — 1Ekel »Abscheu« (eigentlich »was zum Erbrechen reizt«) und ekel »Ekel erregend«, (veraltet für:) »wählerisch«: Beide Wörter erscheinen erst im 16. Jh. als mitteld. e‹c›kel (mnd. ēkel »Gräuel«); ihre Herkunft und das Verhältnis zu oberd. heikel… …   Das Herkunftswörterbuch

  • ekeln — ekelntr jmdasVerbleibenverleiden.19.Jh …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

  • ekeln, sich — sich ekeln V. (Oberstufe) Abscheu empfinden Synonym: zuwider sein Beispiel: Viele Menschen ekeln sich vor Insekten oder haben Angst vor ihnen. Kollokation: sich vor Spinnen ekeln …   Extremes Deutsch

  • anekeln — verabscheuen; anwidern * * * an|ekeln [ an|e:kl̩n], ekelte an, angeekelt <tr.; hat: in jmdm. Ekel hervorrufen: das, er ekelt mich an; angeekelt das Gesicht verziehen. Syn.: ↑ anwidern, ↑ ekeln, ↑ entsetzen. * * * ạn||ekeln 〈V. tr.; …   Universal-Lexikon

  • hinausekeln — hi|naus|ekeln [hɪ nau̮s|e:kl̩n], ekelte hinaus, hinausgeekelt <tr.; hat (ugs.): (jmdn.) durch schlechtes Behandeln, Schikanieren zum Verlassen (von etwas) veranlassen: durch dauernde unsachliche Kritik hat man ihn aus der Versammlung… …   Universal-Lexikon


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